Taufe

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Durch das Sakrament der Taufe wird der Grundstein für Ihre Mitgliedschaft in der Kirche gelegt. Mit dieser kirchlichen Handlung werden die Getauften zu “Gliedern am Leib Christi”.
Nach dem Matthäusevangelium geht die christliche Taufe auf den Befehl des Auferstandenen selbst zurück:

Jesus trat auf sie zu und sagte: „Gott hat mir unbeschränkte Vollmacht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht nun zu allen Völkern der Welt und macht die Menschen zu meinen Jüngern! Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich Euch aufgetragen habe. Und das sollt Ihr wissen: Ich bin immer bei Euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt.“
Matth. 28, 19ff

Taufen wir, so tun wir, was nach unserem Bekenntnis Christus der Gemeinde aufgetragen hat zu tun, und was die eine heilige allgemeine christliche Kirche immer und überall getan hat. Wir stehen in einer ununterbrochenen Kette von Taufenden und Getauften. Der Ort, die Taufe zu feiern, ist nicht die Familie, sondern der Gottesdienst der hörenden, betenden und lobenden Gemeinde. (III 7, 2 Amtshandlungsordnung)

Die Taufe ist Gottes „Ja“. Was Gott durch Christus allen Menschen zugedacht hat, wird in der Taufe einem Menschen persönlich und namentlich zugesprochen: Ich, dein Gott, stehe zu dir und nehme dich an, weil du mein Kind bist. Die Taufe ist zugleich Liebeserklärung und Treueversprechen Gottes gegenüber einem Menschen. Dies allein macht ihre Wichtigkeit aus. (Evangelischer Erwachsenenkatechismus, S. 757, 8. Aufl.)